Der nächste Winter kommt bestimmt

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Neue Abfüllanlage für Auftausalz in Säcken und Eimern


Im Jahr 1883 erfolgte die Gründung der "SALZWERK HEILBRONN AG". Aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums war bereits im Jahr 1908 „DAS SALZWERK DIE TREIBENDE WIRTSCHAFTSKRAFT HEILBRONNS“ und größter Steuerzahler der Stadt. 1971 wurde durch Fusion der "Salzwerk Heilbronn AG" und der "Südwestdeutsche Salz AG" die SÜDWESTDEUTSCHE SALZWERKE AG mit Verwaltungssitz in Heilbronn gegründet.

Heute ist die Südwestdeutsche Salzwerke AG mit Sitz in Heilbronn die Muttergesellschaft des SWS-Konzerns und beschäftigt an allen Standorten insgesamt rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäftsbereichen Salz, Entsorgung, Logistik und Tourismus.

Für die Errichtung einer neuen Abfüllanlage von Auftausalz in Kleingebinde war die SWS AG auf der Suche nach einem geeigneten Partner. Das Projekt umfasst die Abfüllung von Auftausalz sowohl in Eimern als auch in verschiedenen Sackgrößen sowie deren Palettierung und Palettensicherung.

Eine große Herausforderung bei der Gestaltung des Projektes war das Thema Salz. Nichtsdestotrotz konnte PROCME sich bei der Ausschreibung für dieses Projekt mit ihrer überzeugenden Planung gegen namhafte Mitbewerber durchsetzen.

Auf den drei zu errichtenden Produktionslinien werden Säcke und Eimer mit Auftausalz befüllt. Dabei sind zwei Linien für die Produktion von 4 und 10 kg Säcken vorgesehen. Die dritte Linie ist ausschließlich für die Befüllung von 10 kg Eimern gedacht.

Abfüllung und Palettierung

Zwei identische und vollautomatische Dosier- und Verpackungsmaschinen formen, füllen und versiegeln thermisch die Säcke aus einer flachen Polyethylenfolie.

Für den Produktionsstart sind zwei unterschiedliche Volumina, nämlich 4 und 10 kg gefordert. Die exakte Füllung erfolgt mittels volumetrischer Dosiereinheiten. Das Umrüsten auf unterschiedliche Volumina geschieht schnell und unkompliziert durch den Einsatz von Distanzen im Dosierbecher. Für die Feinjustage des Füllvolumens ist eine Elektronik mit einer motorischen Höhenverstellung der Dosierbecher zuständig.

Nach dem Füllvorgang werden alle produzierten Säcke mit einer Inlinewaage verwogen, welche eine direkte Rückmeldung an die Dosiereinheit gibt und bei Gewichtsabweichung automatisch nachregelt (Regelkreismodell).

In der nachfolgenden Sackpalettierung wird die komplette Lage vorbereitet und dann komplett auf Palette übergesetzt. Des Weiteren erkennt die Einheit unter der Drehstation gerissene oder beschädigte Säcke.

Sirio 1S80 sacchi


Die fertigen Paletten werden anschließend mittels einer Schrumpfhaube für den Transport und die Lagerung im Freien gesichert. Die entsprechende Maschine verfügt über drei Magazine, sodass je nach Produkt automatisch die richtige Folie ausgewählt wird. Die Schrumpfeinheit wird mit Gas betrieben.

Auf der Nachbarlinie werden Stapel aus Kunststoffeimern in ein großes Magazin mit entsprechender Autonomie gesetzt. Das Entstapeln der Eimer mit Griffen erfolgt voll automatisch. Über ein Taktband werden diese der Befüllstation mit volumetrischer Dosiereinheit, danach der Kontrollwaage und schließlich dem Verdeckler zugeführt. Die Deckel werden Stapelweise auf ein Magazinband gesetzt und von dort automatisch übernommen, vereinzelt und auf dem Eimer platziert und angedrückt.

Die Palettierung der Eimer geschieht mittels einem Säulenroboter Typ Master 500. Hierzu werden die Einzelgebinde zunächst anhand des Griffs ausgerichtet und dann gemäß Palettierbild auf Palette gesetzt. Für eine bessere Stabilität können sowohl Zwischenlagen aus Folie als auch Karton verarbeitet werden. Die fertige Palette fährt anschließend über den bereits erwähnten Haubenschrumpfer.

Master500


Alle so gesicherten Paletten werden danach von einem Verfahrwagen ihrer entsprechenden Abnahmeposition zugeführt. Ergänzt wird der Lieferumfang um Leerpalettenzuführung und Handling.

Die Anlage wurde zur Zufriedenheit des Kunden im Frühjahr 2018 erfolgreich abgenommen. Salzwerke produziert derzeit in 3-Schichten.

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